I. ALLGEMEINES
Maßgebliche Vertragsgrundlage für alle vom Unternehmer – nachstehend: Auftragnehmer - auszuführenden Aufträge sind vorrangig individuelle Vereinbarungen sowie nachrangig die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen; diese haben Vorrang vor abweichenden Bedingungen des Bestellers – nachstehend Auftraggeber -, denen ausdrücklich widersprochen wird. Alle Vertragsabreden sollen schriftlich oder in elektronischer Form (§ 126a BGB) erfolgen.Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

II. ANGEBOTE und UNTERLAGEN
1.
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Soweit ein schriftliches Angebot vorliegt und nichts anderes vereinbart ist, ist das Angebot für die Zeit von 20 Kalendertagen nach Zugang beim Auftraggeber bindend.
2.
Dem Auftragnehmer vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Daten sind als Vektordateien und reproduktionsfähig als EPS-, CDR-, oder AI-Dateien zur Verfügung zu stellen. CAD-Zeichnungen müssen in den Dateiformaten .dwg oder .dxf zur Verfügung gestellt werden.
3.
Angaben in Angebotsunterlagen des Auftragnehmers sind nur „C.a.-Angaben“. Mündliche Angaben des Auftragnehmers über den Vertragsgegenstand stellen keine verbindliche Erklärung dar.
4.
Angebote, Kalkulationen, Pläne, Zeichnungen, Berechnungen, Kostenanschläge oder andere Unterlagen des Auftragnehmers dürfen ohne seine Zustimmung weder vervielfältigt oder geändert, noch dritten Personen zugänglich gemacht werden. Bei Nichterteilung des Auftrags sind die Unterlagen einschl. Kopien unverzüglich an den Unternehmer herauszugeben.

III. PREISE
Preisangaben des Auftragnehmers sind für diesen nur in schriftlicher Form bindend. In den Preisangaben des Auftragnehmers sind grundsätzlich keine Lieferung, keine Montage, keine Altglasentsorgung sowie keine Anfahrtskosten, soweit nichts Anderweitiges vereinbart wurde, enthalten. Auch Berechnungen zur Statik, soweit erforderlich und mit dem Auftragnehmer als Leistung vereinbart, sind in den Preisangaben nicht enthalten. Fracht und Verpackungskosten werden separat in Rechnung gestellt.

IV. ZAHLUNSBEDINGUNGEN
1.
Sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, ist der Preis wie folgt zu zahlen:
- individuell vereinbarte Anzahlung nach Auftragsbestätigung,
- der restliche Preis bei Abnahme.
2.
Bei einer Montage durch den Auftragnehmer hat der Auftraggeber alle im Zusammenhang mit den Werkvertragsgegenstand stehenden Wände, Unterkonstruktionen, Fußböden, Türen und insbesondere Spritzschutz (Dusche) waagerecht und im rechten Winkel zu halten. Bei Gipskartonplatten, Vollwärmeschutz und weichen Befestigungsuntergründen ist das Vorhandensein von entsprechenden Unterkonstruktionen durch den Auftragnehmer zu besorgen.

V. AUSFÜHRUNG
1.
Mit der Ausführung der Leistung beginnt der Auftragnehmer erst nach Leistung der Anzahlung.
2.
Der Auftragnehmer kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen.

VI. ABNAHME
Die vereinbarte Werkleistung ist nach Fertigstellung abzunehmen. Wegen unwesentlicher Mängel kann der Auftraggeber die Abnahme nicht verweigern.

VII. SACHMÄNGEL, VERJÄHRUNG
1.
Ein etwaiger Versatz oder Folienreste bei Kombinationen VSG (Verbundsicherheitsglas) aus 2 x ESG (Einscheibensicherheitsglas) oder aus 2 x TVG (Teilvorgespanntes Glas) stellen keine Mängel dar. Dies ist fertigungstechnisch bedingt. Auch ein etwaiger Kantenversatz von bis zu 2 mm ist produktionsbedingt und kein Mangel. Zudem ist ein veränderter Ug-Wert bei schrägem Einbau auf Wunsch des Auftraggebers kein Mangel.
2.
Die Mängelansprüche des Auftraggebers verjähren in einem Jahr ab Abnahme der Werkleistung durch den Auftraggeber.
3.
Der Haftungsausschluss gilt nicht in Fällen der Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Auftragnehmers, seines gesetzlichen Vertreters oder seines Erfüllungsgehilfen sowie für sonstige Schäden durch vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung des Auftragnehmers, seines gesetzlichen Vertreters oder seines Erfüllungsgehilfen.
4.
Die Haftung bei Verwendung von Einscheibensicherheitsglas ohne Kennzeichnung auf Wunsch des Auftragnehmers ist ausgeschlossen.

VIII. EIGENTUMSVORBEHALT
1.
Der Auftragnehmer behält sich das Eigentum und das Verfügungsrecht an den Liefergegenständen bis zum Eingang sämtlicher Zahlungen aus dem Vertrag vor. 2.
Soweit die Gegenstände wesentliche Bestandteile des Gebäudes oder des Grundstückes des Auftraggebers geworden sind, verpflichtet sich der Auftraggeber, bei Nichteinhaltung der vereinbarten Zahlungstermine und ohne Vorliegen eigener Leistungsverweigerungsrechte dem Auftragnehmer die Demontage der Gegenstände, die ohne wesentliche Beeinträchtigung des Baukörpers ausgebaut werden können, zu gestatten und ihm das Eigentum an diesen Gegenständen zurück zu übertragen.